ÜZ 15 (Woche 3 mit Glow & Grow):
Die erste Veränderung bemerkte ich nicht in meinem Zyklus. Ich bemerkte sie in meinem Schlaf. Zum ersten Mal seit Monaten schlief ich durch, ohne um 3 Uhr aufzuwachen und Zyklustage durchzurechnen. Der Cortisol-Nebel hob sich.
Mein Zervixschleim veränderte sich — spinnbarer, klarer, über mehrere Tage statt nur einen.
ÜZ 16 (Monat 2 mit Glow & Grow):
Ich bat meine neue Frauenärztin um einen Ultraschall zur Messung der Gebärmutterschleimhaut. Am Zyklustag 21 — dem Zeitpunkt, an dem die Schleimhaut ihren Höhepunkt erreicht haben sollte.
Sie schaute auf den Bildschirm.
Dann schaute sie mich an.
„9,1 Millimeter. Dreilinig. Das ist ein schöner Aufbau."
Ich fragte: „Was war es vorher?"
Sie scrollte durch meine Akte. Fand einen alten Ultraschall vom Vorjahr: 5,8 mm.
„Das ist ein signifikanter Unterschied," sagte sie. „Was haben Sie verändert?"
Ich erzählte ihr von Glow & Grow. Von der Durchblutung. Von den Spiralarterien. Vom Einnistungsfenster.
Sie nickte langsam. „Das ist eine nachvollziehbare Logik. Weiter so."
ÜZ 17 (Monat 3 mit Glow & Grow):
Tag 28. Kein Ziehen. Keine Schmierblutung. Kein Vorzeichen einer Periode.
Tag 30. Ich stand im Badezimmer. Derselbe Ort, an dem ich vor fünf Monaten auf den blasser werdenden Strich gestarrt hatte.
Ich machte den Test.
Zwei Linien. Kräftig. Sofort sichtbar. Kein Blass-Werden. Kein Warten.
Drei Tage später: HCG 187.
Fünf Tage danach: HCG 486.
Verdopplung. Saubere Verdopplung.
Kein Absinken. Kein Verschwinden.
Mein Embryo hatte gelandet — und diesmal hielt die Landebahn.
Ich bin jetzt in Woche 22. Alles verläuft gesund. Meine Schleimhaut bleibt stabil aufgebaut.
Und ich habe seitdem keine biochemische Schwangerschaft mehr erlebt.